Die Fahrwasserparameter wie Wassertiefe und Breite haben einen großen Einfluss auf das Fahrverhalten eines Schiffes. So ist der hydrodynamische Widerstand eines Schiffs in seichten Gewässern generell höher. Dies hat wiederum unmittelbare Folgen für den Kraftstoffverbrauch. Aufgrund der Jahrhunderte langen Erfahrungen hat sich die Donauschifffahrt an die vorgefundenen Fahrwasserverhältnisse angepasst. Um die noch vorhandenen Potenziale im Bereich Schiffsbau weitestgehend auszuschöpfen, wird an der kontinuierlichen Optimierung der hydrodynamischen Parameter wie Form, Propulsion und Manövrierfähigkeit gearbeitet.
Der hydrodynamische Widerstand kann durch Anpassung der Schiffshülle, z. B. der Form von Bug und Heck, verringert werden. Eine Optimierung der Antriebs- und Steuerungselemente reduziert den Kraftstoffverbrauch und erhöht die Sicherheit. Als Träger bestimmt die Hülle die Identität des Schiffes bzw. die Ladungsart, die befördert werden kann, sowie die Bedingungen dafür. Die Anwendung leichterer Materialien wie Aluminium zur Reduzierung des Hüllengewichtes hat sich bisher als nicht sinnvoll erwiesen. Die neuen Konstruktionsformen, die so genannten „Sandwich-Systeme“, sind hingegen Erfolg versprechender. Die möglichen Anwendungen beziehen sich auch auf die Gestaltung und Einteilung der Schiffsräume, die für den Transport bestimmter Güterarten speziell angepasst werden. Damit können Ladungsabfälle reduziert oder sogar vermieden werden.
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