Im Jahr 2010 wurden auf dem österreichischen Abschnitt der Wasserstraße Donau, der eine Gesamtlänge von 350,51 km aufweist, insgesamt 11,1 Mio. Tonnen Güter transportiert. Die abschnittsbezogenen Gesamtverkehrsmengen bewegten sich in einer Bandbreite von 5,06 Mio. Tonnen im oberösterreichischen Abschnitt Grenze Deutschland/Österreich–Linz bis zu 8,28 Mio. Tonnen in der freien Fließstrecke stromabwärts von Wien bis zur Grenze Österreich/Slowakei.
Linz stellt aufgrund des mit Abstand größten wasserseitigen Umschlagsplatzes an der österreichischen Donau – des Stahlwerks der voestalpine – eine Zäsur hinsichtlich der transportierten Gütermengen dar. Im Import wurden im Jahr 2010 von der voestalpine 2,78 Mio. Tonnen Erze aus dem Osten bezogen, größtenteils aus der Ukraine (Häfen Izmail und Reni) und der Slowakei (Hafen Bratislava). Die größten Importmengen aus dem Westen wiesen mit 0,73 Mio. Tonnen die Linzer Häfen (voestalpine und Linz AG) und mit 0,44 Mio. Tonnen der Hafen Enns auf. Der von Linz aus betrachtet stromaufwärts gelegene Donauabschnitt bis zur deutsch-österreichischen Staatsgrenze zeigte daher eine deutlich geringere Güterverkehrsdichte als der stromabwärts von Linz liegende Donauabschnitt bis zur Staatsgrenze mit der Slowakei.
Führend im Export waren einerseits wiederum die Linzer Häfen (voestalpine und Linz AG) mit 0,68 Mio. zu Berg sowie 0,26 Mio. zu Tal transportierten Gütertonnen, andererseits wurden von Wien (Hafen Lobau) aus 0,45 Mio. Tonnen zu Tal befördert.
Im Transit ließ sich im Vergleich der Verkehrsströme nach Verkehrsrichtung ein Verhältnis von 5,3 zu 1 (zu Berg/zu Tal) beobachten (im Jahr 2008 betrug dieses Verhältnis noch 3,6 zu 1, im Jahr 2009 war es 6,3 zu 1). Auf dem Abschnitt Linz bis Staatsgrenze Deutschland hatte der Transitverkehr einen Anteil von 54 % am Gesamtverkehr (-1,1 % gegenüber 2009).
Das pro Tag transportierte Gütervolumen betrug bezogen auf alle Querschnitte 19.408 Tonnen (+ 17,5 % oder +3.404 Tonnen gegenüber 2009). Im am stärksten frequentierten Querschnitt in der freien Fließstrecke östlich von Wien wurden im Jahr 2010 durchschnittlich 22.670 Tonnen Güter pro Tag transportiert, was der vollen Ladung von 907 Lkw (à 25 Nettotonnen) oder 567 Eisenbahnwaggons (à 40 Nettotonnen) bzw. knapp 30 Ganzzügen entspricht.
In Bezug auf die Gesamtlänge der österreichischen Donaustrecke wurden im Jahr 2010 im Durchschnitt 19.379 Tonnen Güter pro Kilometer transportiert (+15,6 % oder +3.029 Tonnen gegenüber 2009).
Linz stellt aufgrund des mit Abstand größten wasserseitigen Umschlagsplatzes an der österreichischen Donau – des Stahlwerks der voestalpine – eine Zäsur hinsichtlich der transportierten Gütermengen dar. Im Import wurden im Jahr 2009 von der voestalpine 2,07 Mio. Tonnen Erze aus dem Osten bezogen, größtenteils aus der Ukraine (Häfen Izmail und Reni) und der Slowakei (Hafen Bratislava). Der von Linz aus betrachtet stromaufwärts gelegene Donauabschnitt bis zur deutsch-österreichischen Staatsgrenze weist daher eine deutlich geringere Güterverkehrsdichte auf als der stromabwärts von Linz liegende Donauabschnitt bis zur Staatsgrenze mit der Slowakei.
Führend im Export waren einerseits wiederum die Linzer Häfen (voestalpine und Tankhafen Linz) mit 0,59 Mio. zu Berg transportierten Gütertonnen, andererseits wurden von Wien (Hafen Lobau) aus 0,46 Mio. Tonnen zu Tal befördert.
Im Transit lässt sich im Vergleich der Verkehrsströme nach Verkehrsrichtung ein Verhältnis von 6,3 zu 1 (zu Berg/zu Tal) beobachten (im Jahr 2008 betrug dieses Verhältnis noch 3,6 zu 1). Auf dem Abschnitt Linz bis Staatsgrenze Deutschland hat der Transitverkehr einen Anteil von 55 % am Gesamtverkehr (+3 % gegenüber 2008).
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