Der wasserseitige Umschlag in den österreichischen Häfen und Länden (exkl. 242.698 Tonnen Schotter aus Instandhaltungs- und Renaturierungsbaggerungen) ist im Jahr 2007 auf knapp über 9,5 Mio. Tonnen gestiegen, dies entspricht einem Zuwachs von 17,6% gegenüber dem Vorjahr. Vor allem der voestalpine Werkshafen in Linz zieht positive Bilanz: mit einem Plus von 695.000 Tonnen auf 4 Mio. Tonnen ist er der Hafen mit dem größten Zuwachs im wasserseitigen Umschlag.
War der voestalpine Werkshafen Linz 2007 der Hafen mit dem größten absoluten Mengenwachstum, so zählt der Hafen Enns-Ennsdorf prozentuell zu den Gewinnern: Mit +13,4% liegt er im österreichweiten Vergleich voran. Der Wiener Hafen hat mit +12,7% den zweitgrößten Zuwachs erreicht. Einen leichten Rückgang im Wasserumschlag verzeichnet der öffentliche Hafen Linz mit -2,3%. Mierka Donauhafen Krems konnte in allen Produktgruppen ein deutliches Wachstum erzielen, lediglich aufgrund des stark rückläufigen Schotterumschlags weist der Hafen einen Rückgang von 15,1% aus.
An den sonstigen österreichischen Häfen und Länden Korneuburg, Ybbs, Pischelsdorf, Aschach und Pöchlarn wurden im Jahr 2007 insgesamt 1,1 Millionen Tonnen wasserseitig umgeschlagen.
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