2007 war das mit Abstand beste Jahr hinsichtlich der wasserseitigen Umschlagsmengen in den österreichischen Donauhäfen und -länden. Die Unterteilung nach NSTR-Gruppen gibt Aufschluss über die auf dem österreichischen Donauabschnitt umgeschlagenen Güterarten.
Die wichtigste Gütergruppe stellten mit 3,4 Mio. Tonnen Erze und Metallabfälle dar, wovon der Großteil für das Stahlwerk der voestalpine in Linz bestimmt war. Diese Güter hatten somit einen Anteil von 36,1% am Gesamtumschlag des Jahres 2007.
Mit 2,7 Mio. Tonnen bzw. 28,7% war die Gruppe der Erdöl- und Mineralölerzeugnisse die am zweithäufigsten in den österreichischen Häfen und Länden umgeschlagene Güterart. Die wichtigsten Umschlagshäfen für diese Flüssigguttransporte sind der Tankhafen in Linz, der Wiener Hafen Lobau sowie die Umschlagslände der MOL in Korneuburg.
Die Gütergruppe der Steine, Erden und Baustoffe (ohne Schotterumschlag resultierend aus Instandhaltungs- und Renaturierungsbaggerungen) folgte mit einem Anteil von 8,5% am wasserseitigen Gesamtumschlag. Der Großteil der insgesamt 807.000 Tonnen wurde in den Häfen Krems, Enns, Wien sowie im Werkshafen der voestalpine umgeschlagen.
Im Mierka Donauhafen Krems sowie im voestalpine Werkshafen wurden überdies große Mengen an Eisen und Stahl (z.B. Stahlcoils und Stahlblech) bewegt. In Summe schlugen alle österreichischen Häfen über 730.000 Tonnen dieser Gütergruppe um (7,8% des Gesamtumschlages).
Weitere wichtige Gütergruppen für die österreichischen Donauhäfen waren Düngemittel, land- und forstwirtschaftliche Produkte (z.B. Holz), Nahrungs- und Futtermittel (z.B. Getreide) sowie mineralische Brennstoffe (z.B. Kohle, Koks). Chemische Erzeugnisse sowie Fahrzeuge, Maschinen und sonstige Halb- und Fertigwaren erreichten im Jahr 2007 einen Transportanteil von 0,6%.
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