Im Mittelpunkt des eintägigen Seminars stand der Austausch von Expertenwissen. Bernhard Bieringer, Vertreter des Österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technolgie (BMVIT) präsentierte den Vorschlag für die rechtlichem und administrativen Vereinbarungen für den Austausch von RIS Daten, Mario Sattler, Vertreter der Österreichischen Wasserstraßengesellschaft via donau gab einen Einblick in den internationalen Austausch von RIS-Daten und die Erfahrungen die damit in der Pilotphase gemacht wurden.
Die Vorteile eines Informationsmanagements für die Europäischen Häfen wurde von J. Lems, dem Vertreter des Hafens Rotterdam, erläutert. Außerdem stellte José Laranjeira Anselmo von der DG-TREN Direktion (Generaldirektion Energie und Verkehr) den Masterplan für die Einführung von River Information Services (RIS) im TEN-T Mehrjahresplan vor. Joris Tenhagen von der Europäischen Frächterorganisation präsentierte den internationalen Datenaustausch in digitalen Logistikketten. Abschließend erhielten die rund 90 TeilnehmerInnen einen Einblick in die zukünftige Entwicklung der Wasserstraßenbehörden in den 12 IRIS Europe Partnerstaaten (inklusive Kooperationspartnern).
IRIS Europe ist ein von der Europäischen Union aus TEN-T Mitteln und den Transportministerien aus Österreich, der Slowakei, Ungarn, den Niederlanden, Belgien und Frankreich ko-finanziertes Projekt, welches auf die Weiterentwicklung und Implementierung grenzüberschreitender Binnenschifffahrtsinformationsdienste ausgerichtet ist. Mit Ende 2008 soll das Projekt abgeschlossen werden.
Quelle: via donau
www.iris-europe.net
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