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12.11.2008

Großprojekt Schleusensanierung am Eisernen Tor I vorgestellt

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Am 12. und 13. September wurde das Großprojekt Schleusensanierung am Eisernen Tor I an Bord des Schiffes Djerdap I vorgestellt. Neben dem Sanierungsprojekt wurden auch Binnenschifffahrts- und Infrastrukturprojekte an der Donau präsentiert.

Das für die Sanierung der Schleuse zuständige Projektteam lud Mitte September zur Projektpräsentation an Bord des Passagierschiffes „Djerdap“. Das Eiserne Tor, eine Engstelle an der Donau, befindet sich an der Grenze zwischen Rumänien im Norden und Serbien im Süden. Die Schleuse am Eisernen Tor I ist mit einer Länge von 310 Meter und einer Breite von 34 Meter eine der größten Schleusen weltweit.  

Rund 50 TeilnehmerInnen folgten der Einladung des niederländischen Unternehmens Witteveen+Bos, das die Veranstaltung gemeinsam mit der Delegation der Europäischen Kommission für die Republik Serbien organisierte. An Bord wurden neben den Sanierungsarbeiten an der Schleuse auch laufende Binnenschifffahrtsprojekte und die neuesten Infrastrukturentwicklungen an der Donau präsentiert.  

Projektleiter Roberto Zanetti informierte in seinem Vortrag die Delegierten der Vertretung der Europäischen Kommission in Serbien, Vertreter des serbischen Infrastrukturministeriums und der Serbischen Agentur für Erhaltung und Entwicklung von Binnenwasserstraßen PLOVPUT sowie weitere Stakeholder über laufende Projekterfolge. Der Programmverantwortliche, Enrico Maglia, gab seitens der EK-Delegation Einblicke in zukünftige EU-Projekte zur Aufwertung der Infrastruktur an der Donau. Zu diesen Projekten zählen die Vorbereitung der Ausschreibung für die Sanierung der Schleuse am Eisernen Tor I, die Implementierung von River Information Services (RIS) auf der serbischen Donau, die Entschärfung und Beseitigung von Blindgängern entlang und in der serbischen Donau und der Wiederaufbau der Žeželj Brücke in Novi Sad.  

Die Pläne des für die Sanierung der Schleuse sehen vor, dass diese nach Abschluss der Arbeiten der jeweiligen Jahresetappe uneingeschränkt für den Schiffsverkehr benutzbar sein wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die Sanierungsarbeiten in 29 Arbeitspakete unterteilt, die über einen Zeitraum von sechs Jahren von Juni 2009 bis Juni 2015 durchgeführt werden.    

Quelle: Zoran Lukic; Redaktion: via donau



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