Das Gesamtvolumen im Hinterlandverkehr sank um 12 Prozent. Wasserseitig wurden 2009 um drei Prozent weniger als im Jahr 2008 befördert. Bei der Bahn betrug der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr 25 Prozent. Auf der Straße wurde ein Rückgang von 14 Prozent verzeichnet.
Binnenschifffahrt gestaltet sich flexibel
Binnenschifffahrt und Straßengüterverkehr waren im Vergleich zum Schienenverkehr im Jahr 2009 in der Preisgestaltung flexibler. Vor allem dann, wenn ein Überschuss an Transportkapazität bestand. Darüber hinaus profitierte die Binnenschifffahrt von entfallenen Einschränkungen bei der Abfertigungskapazität an den Seeterminals.
Der Straßengüterverkehr litt relativ stark unter der Krise, da er einen großen Anteil - zirka 70 Prozent - am innereuropäischen (Shortsea) Transporten besitzt. Dieser Bereich wurde von der wirtschaftlichen Rezession relativ schwer, vor allem in Großbritannien, Irland und Spanien, getroffen. Die Binnenschifffahrt konnte den Anteil am Hinterlandtransport von Shortsea-Containern ausweiten. Dies ist besonders auffallend, da dieser Bereich aufgrund der Entfernungen und Geschwindigkeiten bisher als Lkw- und Bahndomäne galt.
Die Zukunft zeigt ein starkes Wachstum
Das zukünftige Wachstum des Containerumschlags erfolgt auf den großen Terminals im Westen. Ab dem Jahr 2013 werden Terminals auf der Zweiten Maasvlakte den Betrieb aufnehmen. Auf der Maasvlakte (1+2) wird bis zum Jahr 2035 folgender Modal Split angestrebt: 45 Prozent Binnenschifffahrt, 20 Prozent Bahnverkehr und 35 Prozent Straßenverkehr.
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Redaktion: via donau
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