Die Binnenschifffahrt weist die höchste Effektivität im Vergleich zu Straße und Schiene auf – nicht nur durch ihren geringen Energieverbrauch, sondern auch durch ihre ausgeprägte Massenleistungsfähigkeit.
Denn im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern bietet die Binnenschifffahrt bedeutend größere Transportkapazitäten pro Transporteinheit: Ein Schubverband mit 3.700 t Ladung entspricht 93 Waggons zu 40 t bzw. 148 LKWs zu 25 t. Diese Anzahl von LKWs würde auf der Straße einer Kolonne von zirka 10 km Länge gleichkommen.
Im Vergleich zu den teilweise bereits heute stark überlasteten Verkehrsträgern Straße und Schiene weist die Wasserstraße noch ausreichend freie Kapazitäten auf. Beispielsweise sind derzeit nur ca. 15% der Gesamtkapazität der Donau für die Schifffahrt genutzt.
Mehr Gütertransporte auf dem Wasser bedeuten weniger Staus und damit eine Entlastung des Verkehrssystems Straße und Schiene. Weniger Unfälle, Lärm, Emissionen, geringer Investitionsbedarf und niedriger Energieverbrauch verbunden mit hoher Massenleistungsfähigkeit ermöglichen der Binnenschifffahrt zu einer umweltfreundlichen und wirtschaftlich effektiven Abwicklung eines Teils der Güterverkehrssteigerungen im Donaukorridor beizutragen.
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