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SICHERHEIT

Die Binnenschifffahrt weist traditionell ein vorbildliches Sicherheitsniveau auf. Sie verursacht im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern die geringsten Unfallkosten.

Nicht zuletzt aus diesem Grund entfallen auf den Binnenschiffsverkehr rund 80% aller Gefahrguttransporte in Europa, obgleich ein einheitlicher rechtlicher Rahmen noch zu schaffen ist. Das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenwasserstraßen (ADN) soll eine verbindliche Einführung von gemeinsamen Vorschriften für den Gefahrguttransport auf allen Binnenwasserstraßen in Europa gewährleisten und damit die Einhaltung entsprechender internationaler Sicherheitsstandards sicherstellen. Die Ratifizierung ist noch im Gange.

Da die Bauart des Schiffes maßgeblich die Auswirkungen eines Unfalls beeinflusst, wird durch konstruktionstechnische Verbesserungen wie die Doppelhülle bzw. neue Rumpfarten, die in hohem Maße Stoßenergie absorbieren, das Sicherheitsniveau weiter erhöht. Derartige Konstruktionen erlauben durch die Verwendung von Kunstfaser-Verbundwerkstoffen zudem eine erhöhte Tragfähigkeit und damit mehr Ladekapazität.

Neben konstruktionstechnischen Entwicklungen wird das Sicherheitsniveau durch die Einführung von Binnenschifffahrtsinformationsdiensten (RIS) zusätzlich erhöht.

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