Die Binnenschifffahrt bietet – unter der Voraussetzung ganzjährig garantierter Mindestfahrwassertiefen wie sie auf dem Rhein jedoch derzeit nicht auf der oberen Donau gegeben sind – hohe Zuverlässigkeit und niedrige Transportkosten.
Bei gesicherten Fahrwassertiefen und verstärktem Einsatz der Binnenschifffahrt ließe sich zukünftig in der verladenden Wirtschaft in Österreich jährlich eine Ersparnis von mindestens 30 Millionen € an Transportkosten erzielen.
Niedrige Transportkosten sowie hohe Zuverlässigkeit bergen für die Binnenschifffahrt – trotz verhältnismäßig längerer Transportzeiten – ein viel versprechendes Potenzial, sich in Zukunft auch in Marktsegmenten mit hohen Anforderungen, wie z. B. in der Automobil-Distribution, zu etablieren.
Die Verlagerung eines Teils des Güterverkehrs auf die Wasserstraße Donau würde nicht nur die Binnenschifffahrt stärken, sondern auch positive volkswirtschaftliche Effekte mit sich bringen - nicht zuletzt durch eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und die Sicherung von Arbeitsplätzen.
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